Ideenwettbewerb. Sehenswerte Ausstellung in der Hypo Zentrale am Bozner Platz.

Auf welche Seite fällt die Münze „Bank“. Noch rollt sie. Die Finanzwelt verändert sich. Immer noch. Rasant. Täglich. (blockchain, bitcoin, fintech, ...) Auch die Kundenbedürfnisse ändern sich, das Verhalten der Nutzer..

Was ist die Herausforderung? Laut statistischen Angaben werden heutzutage 60 % der Interaktionen online und nur mehr 40 % physisch (in der Bank) getätigt, Tendenz steigend! Trotz Abnahme der physischen Interaktionen von Bankkunden, bleiben jedoch bestimmte Service-Angebote unbestritten einer persönlichen Kundenbetreuung vorbehalten (Kreditvergaben, Bankengeschäfte, Wertsicherung im Tresorraum, etc.), die sich auch in den Architekturkonzepten der Bank der Zukunft wiederfinden müssen.

Der Wettbewerb
Der IDEENWETTBEWERB WS 16/17 BANK DER ZUKUNFT wurde von der Landesbank ausgelobt. Durchgeführt vom Institut für experimentelle Architektur, Hochbau, unter der Leitung von Prof. Rames Najjar. Arch. DI Markus Malin, Arch. Eva López, die studentischen Mitarbeiter Christian Bührer, Dominik Schöch haben dieses Projekt begleitet und betreut.

Die Aufgabenstellung
Ausgehend vom IST-Zustand ein Zukunftsszenario zu entwerfen. Drei Standorte standen zur Verfügung, die Baulücke bei der Triumpfpforte, die Verkehrsinsel nördlicher Brückenkopf an der Unibrücke und die Maria-Theresien-Straße.
Es werden Architekturkonzepte erwartet, die sich nicht nur auf die reine Gestaltung des Innenraums bzw. Foyers oder eines möglichen virtuellen Auftritts beschränken.

Die Vorgeschichte.
Im Wintersemester 2016/17 wurde ein Ideenwettbewerb für Studierende der Architektur im 3. Semester ausgeschrieben. Die Studierenden hatten die Aufgabe, sich ein Semester lang mit dem Thema „Bank der Zukunft“ auseinanderzusetzen. Architektonisch und konzeptionell.

Was die Landesbank möchte?
Vorstandsdirektor Johannes Haid legte in diesem Zusammenhang die Impulse für die Unterstützung des Projektes ganz klar und deutlich dar. „Wir streichen im Rahmen dieses Engagements einerseits unseren Förderauftrag als Landesbank und andererseits unser Engagement für junge Menschen glaubhaft heraus. Die Projekte liefern wertvolle Erkenntnisse für die Entwicklung unseres Hauses (architektonisch aber auch inhaltlich) und durch den intensiven Kontakt mit den Studierenden präsentieren wir uns als engagierte, offene und dynamische Bank.“

Die Preisverleihung, die Ausstellung
Thomas Held, Bereichsleiter Privatkunden freute sich besonders darüber, wie viel Herzblut und Hirnschmalz die in diesen Wettbewerb investiert haben. 14 der jeweils von zwei Studenten erarbeiteten Projekte stellten sich der Jury, der u. a. Institutsvorstand Rames Jajjar und Architektenkammer-Präsident Hanno Vogl-Fernheim angehörten.

Platz eins – verbunden mit 600 Euro ging an Lukas Pazeller und Moritz Kühn. Auf den Plätzen folgten Thomas Kasseroler und Laura Wimmer mit ihrer „Kunstwolke“ (400 Euro). Dahinter Bastian Nicholas und Kilian Rothmayr, deren Entwurf wie ein gestrandetes Schiff aussieht.

28 Studierende der Architektur fanden sich gemeinsam mit Familie und Freunden, Vertretern der Universität Innsbruck und der Kammer der Architekten sowie Vertretern der Hypo Tirol Bank in der Zentrale der Hypo Tirol Bank ein.

Beitrag in der TT vom 24.03.2017

Beitrag Bezirksblätter vom 28.03.2017

Die Sieger:

1. Preis: Moritz Lukas Kühn und Lukas Pazeller – Projekt „Parkbank“
2. Preis: Thomas Alfons Kasseroler und Laura Wimmer – Projekt „Kunstwolke“
3. Preis: Nicholas Andreas Josef Bastian und Kilian Rothmayr – Projekt „ In(n)Future”

Anerkennungen gingen an:

Christoph Geitner und Alexander Thomas Schidlbauer – Projekt “ „Out of the box”
Daniel Josef Ganner und Florian Mitterrutzner – Projekt „Urban Spa Bank”

 

Bis 31. März sind alle 14 Projekte am „Marktplatz“ der Hypo am Bozner Platz zu sehen. Die Arbeiten der drei Preisträger bis Mitte April in der Technik-Filiale der Landesbank.